01.04.2025

Filmakademie Baden-Württemberg erfolgreich beim Deutschen Werbefilmpreis 2025:

Auszeichnungen

Filmakademie Baden-Württemberg erfolgreich beim Deutschen Werbefilmpreis 2025:

Ein „Hatto“ für Nachwuchswerbefilm der FABW

Der Stop-Motion-Film WHAT WAS I MADE FOR? hat beim Deutschen Werbefilmpreis 2025 die Auszeichnung als Bester Nachwuchswerbefilm erhalten. Regisseurin Anja Giele nahm den begehrten „Hatto“ (benannt nach Hatto Kurtenbach) am 28. März auf Kampnagel in Hamburg entgegen. Die Deutsche Werbefilmakademie e.V. würdigte damit eine herausragende kreative Leistung in der deutschen Werbefilmbranche.

Gleich drei Produktionen von Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg waren in der Kategorie nominiert: Neben WHAT WAS I MADE FOR? auch AJUMMA ENERGY (Regie: Sandro Rados) sowie THROUGH MY EYES (Regie: Leve Kühl), ein Social Spot, den Kühl außerhalb seines Studiums realisierte. Letztlich überzeugte WHAT WAS I MADE FOR? die Jury und wurde ausgezeichnet.

WHAT WAS I MADE FOR? – Der Gewinnerfilm
In einer Welt, in der nur perfektes Gemüse zählt, begleitet der Spot die Erbsenschote Stevie, die nach Perfektion strebt. Ein Unfall im Fitnessstudio verändert alles. Auf der Suche nach Sinn und Unterstützung begegnet Stevie einer muskulösen Tomate und einer eleganten Blumenkohl-Ärztin. Der humorvolle Stop-Motion-Film behandelt auf metaphorische Weise Themen wie Nachhaltigkeit und Lebensmittelverschwendung.

Regisseurin und Preisträgerin Anja Giele, geboren in Taiwan, zog vor ihrem 16. Lebensjahr sechsmal um – auf drei Kontinenten und in sieben verschiedenen Städten. Ihre internationalen Erfahrungen sowie ihre Arbeit in der Berliner Werbebranche prägen ihren künstlerischen Stil, der sich durch hohe visuelle Ansprüche, starke Art-Direction und Themen wie Identitätssuche und Sinneskrisen auszeichnet.

Erfolgreiche FABW-Alumni
Neben den aktuellen Nachwuchserfolgen waren auch ehemalige Studierende der Filmakademie an preisgekrönten Produktionen beteiligt. So führten Eugen Merher (Mercedes-Benz – Dreamer, Bestes Kostümbild/Anette Guther) sowie Dorian & Daniel (O2 MONEYPHONE, Bestes Sounddesign/Gregory Caron) Regie bei den genannten prämierten Werbefilmen. Die Regisseure haben schon während ihres Studiums an der FABW erste Erfolge gefeiert und setzen ihre Karriere nun in der internationalen Werbefilmbranche fort.

Über den Deutschen Werbefilmpreis
Der Deutsche Werbefilmpreis wird von der eigenständigen und unabhängigen Deutschen Werbefilmakademie e.V. verliehen. Sie wurde 2013 von den im Verband organisierten Werbefilm- und Postproduzent*innen gegründet. Ihr Ziel ist es, Qualität zu sichern, Talente zu fördern, herausragende Arbeiten auszuzeichnen, Innovationen voranzutreiben und den interdisziplinären Austausch zu forcieren.
Der Deutsche Werbefilmpreis ist der Nachfolge-Wettbewerb des vdw Award. Er wurde vom 2004 verstorbenen Hatto Kurtenbach ins Leben gerufen, langjähriger Dozent im Studienschwerpunkt Werbefilm an der FABW und Namensgeber der neuen Auszeichnung.

Foto: (c) Andreas Schlieter

Filmcredits

WHAT WAS I MADE FOR?

SYNC CAST
Erbse : Maximilian Mundt
Mr.Tomato : Markus Schramm
DR. Cauli: Silke Jensen

CREW
Producerin: Lea Staron, Soraya Szendi
Animation Producer: Adrian Steuer
Regie, Stoffentwicklung, Drehbuch: Anja Giele
Storyboard Artist & Animatic: Pascal Grob
Drehbuch Co-Autorin: Leonie Waschik
Puppenbau: Anja Giele und Arne Hain
Character Design, Concept Art: Marie Katharina Römer
Szenenbildnerin: Mareike Rückert und Nele Gertsen
Kamerafrau: Viktoria Polock
zusätzliche Kamera: Lukas Lindner
Oberbeleuchter: Sascha Muschke
Animator*innen: Angelina Damm, Anna-Sophia Strittmatter, Ilya Barrett, Kirsten Meinert, Elia Zeißig, Jan Capar, Ferdinand Ehrhardt und mehr…
VFX Supervisors: Leopold Hönigsberger und Leopold Luther
Editor: Julian Gilbert
Feinschnitt: Eric Baudler
Filmmusik: Jannik Ost
Sound Design, Mischung, Filmmusik Rap-Track: Moritz Peter
Motion Design: Ole Bornitz

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